Der Worte zu viel.

20 Aug
Reden schwingen.
Argumente vorbringen.
 
Sich Zitate aus Büchern leihen,
als Vorwürfe entgegen schreien.
 
Die Nächte hindurch debattieren.
Das eine hin und wieder her diskutieren.
 
Die Lage erörtern –
alles mit Wörtern.
 
Versprechen machen.
Über Witze lachen.
 
Konversation und Unterredung.
Sprechakt, Streit und Überlegung.
 
Etwas lauthals raus posaunen.
Leis‘, nur schnurrend, ins Ohr rein raunen.
 
Plappern, schwatzen, schnabulieren.
Informieren.
Rezitieren.
 
Lange Gespräche, oft subtil.
Nicht unterscheiden zwischen Ernst und Spiel.
Dialoge ohne Ziel.
 
Das sind der Worte zu viel.
 
 
 
Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: