Ein Märchen. [Unvollendet.]

26 Mai
Es war einmal eine Erbse, die unter einer Matratze wohnte. Sie war froschgrün und trug stets ein kleines, goldenes Krönchen.
Eines Tages fiel sie in einen Brunnen und kam auf eine wunderschöne Wiese.
„Wohin des Wegs?“, fragten drei kleine Schweinchen, die gerade beim Hausbau waren.
„Ich möchte zur Großmutter“, antwortete die Erbse.
„Das ist nicht schwer“, sprach das Männlein im Walde, „folge einfach dem Fischer und seiner Frau. Da hinten durch den dunklen Wald, an den Dornröschen vorbei und am Lebkuchenhaus links abbiegen.“
Die kleine Erbse traf auf ihrem Wege auf ein Mädchen mit einem rotem Umhang, das mit dem Wolf etwas abseits des Weges sieben Geißlein in eine Uhr stopfte.Sie bot ihr einen der schönsten, saftigsten Äpfel an, die die Erbse je gesehen hatte.
Aber sie gab dem Mädchen einen Korb.
Nun hatte es zwei.
„Nein, danke“, sprach die Erbse also, „ich aß vor meiner Reise drei Haselnüsse, die das Aschenbrödel vorbei brachte.“ und rollte weiter.
Die kleine Erbse kam an einem Turm vorbei, unter dem ein junger Königssohn stand.
„Rapunzel! Rapunzel!“, rief er, „lass dein…“
„Alter! Wie oft denn noch? ICH BIN GRETEL!!!“, tönte es von oben.
„Immer diese Hänseleien im Wald!“, dachte sich die Erbse und rollte weiter.
 
 
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