Rückblick.

28 Jul
Wehmut,
die weh tut.
Bedauern.
Kann dauern.
Lange Geschichte,
der Worte so viel.
Da waren zwei Menschen,
die einander gefiel’n.
So nah gewesen in Gedanken
trotzdem gerieten sie ins Wanken.
Falsch entschieden
von beiden Seiten
sie sahen sich nicht mehr
und wenn, nur von Weitem.
Man wollte, doch man durfte nicht.
Man wünschte, doch es wurde nicht.
 
Die Zeit, sie legte sich über die Stadt.
Sehnsucht, die keine Grenzen hat.
 
Doch das Leben trieb sie fort,
Neuanfang. Ein and’rer Ort.
Abschied. Ein so fieses Wort.
Man traf sich einmal noch und dort
ein letzter Wein
bei Sonnenschein.
 
Im Dunkeln dann ein Tisch mit Fenster,
das Erinnerungen birgt.
Gespenster der Vergangenheit
herein lässt und leise fragt,
was wird.
 
Man schaut sich an,
du mich, ich dich.
Und plötzlich sitzt der Wunsch am Tisch.
 
Da waren zwei Menschen
nur zwei unter vielen.
Da waren zwei Menschen,
die einander gefiel’n.
So nah gewesen in Gedanken
ihre Finger sich umeinander rankten.
 
Ein Kuss,
nur ein kleiner,
ich glaube, er wusste
nicht, was oder wie er durfte und musste.
 
Nähe, die umeinander treibt.
Ein Wort, das vieles so gut umschreibt
doch auszusprechen man sich nicht traut
innerlich stark angestaut.
 
Ein Herz, das immer noch arg pocht.
Ich glaub, ich lieb‘ dich immer noch.
 
 
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